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Was ist das Gefühl, ungeliebt zu sein? Warum entsteht es, wie lässt es sich anhand von Geschichten aus dem wahren Leben verstehen und wie kann man es durch Selbstliebe überwinden?

Aktualisiert: 21. März



Geschichte 4: Die Kosten von Emres Berufsleben (45 Jahre, Manager)**


Emre verlängerte jede Präsentation um 15 Minuten und erklärte ausführlich: „Warum habe ich diese Entscheidung getroffen? Die Daten waren so, der Konkurrent so …“ Sein Chef ermahnte ihn: „Emre, fass dich kurz.“ Emre war mit einem autoritären Vater aufgewachsen. Schließlich erhielt er Coaching, wandte die „Drei-Satz-Regel“ an und wurde befördert. Seine Geschichte zeigt, wie übermäßiges Erklären die Karriere im Berufsleben bremst.


Die Folgen des ständigen Erklärungsbedarfs


- Emotionale Erschöpfung: Das ständige Bemühen, „Recht zu haben“, zehrt an den Kräften.


- Ungleichgewicht in Beziehungen: Der andere fragt sich: „Sieht er/sie mich für schuldig?“


- Vermindertes Selbstwertgefühl: Man verliert das Vertrauen in die eigenen Entscheidungen.


- Soziale Isolation: Menschen distanzieren sich, weil es „zu anstrengend“ ist.


Körperliche Symptome: Angstzustände, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.


Wie durchbricht man diesen Kreislauf? 7 praktische Schritte


1. Achtsamkeit: Beobachten Sie, wie Sie denken: „Schon wieder erkläre ich das.“


2. Nutzen Sie die „Genug“-Aussage: „Das war’s, den Rest kennen Sie.“


3. Therapie: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) oder Schematherapie sind sehr wirksam.


4. Führen Sie ein Tagebuch: Notieren Sie: „Was habe ich heute nicht erklärt?“


5. Üben Sie mit vertrauten Personen: Führen Sie zunächst ein kurzes Gespräch mit einer Person, der Sie vertrauen.


6. Überwinden Sie die Angst vor Ablehnung: Fragen Sie sich: „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“


7. Selbstmitgefühl: Sagen Sie sich: „Ich muss mich nicht erklären.“


Ergebnis: Selbstvertrauen statt des ständigen Erklärungsbedarfs


**Das ständige Bedürfnis, sich zu erklären** ist eigentlich der Versuch, von außen die Botschaft „Ich bin wertvoll“ zu erhalten. Wahre Freiheit bedeutet jedoch zu sagen: „Ich bin gut genug, so wie ich bin.“ Die obigen Geschichten zeigen, dass dieser Kreislauf aus der Kindheit stammt, aber durch Therapie und Achtsamkeit durchbrochen werden kann.


Falls du dich auch fragst: „Warum erkläre ich alles?“, dann wage noch heute einen Schritt: Halte deine Entscheidungen kurz und bündig und du wirst sehen, die Welt geht nicht unter. Dieses Selbstwertgefühl wird deine Beziehungen und dein Leben verändern.


Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren: „In welcher Situation gibst du am häufigsten von dir preis?“ Vielleicht können wir gemeinsam mehr Bewusstsein schaffen.


Für ein friedvolles und freies Selbst … Gib nicht zu viel von dir preis, sei einfach du selbst..

 
 
 

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